Emilio hat auch seine zweite Aufgabe hinter sich gebracht. Die Nachricht und das zu stehlende Horn überbrachte er persönlich gleich nach dem Holmgang, als noch alle draußen vor dem Dorf versammelt waren.

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Emilio bringt das erwünschte Trinkhorn

Der Holmgang zuvor hatte die feindliche Stimmung zwischen den beiden Jarls noch einmal zum Vorschein gebracht. Statt sich kurz zu erklären, konnte es vor allem der Jarl von Fjellandsby nicht lassen, den Zorn nochmal kräftig auflodern zu lassen, vermutlich schlug sich das auch in gewinnbringender Weise auf seine Kampfkraft und Geschicklichkeit nieder.

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Byron, Jarl von Fjellandsby

Das Urteil der Götter war klar. Der Jarl von Vakur verlor drei Schilde und den folgenden Faustkampf und schluckte eine Menge Helvegener Schnee.

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Arne, Jarl von Vakur

Die Mitglieder der Clans hielten sich an das Regelwerk und griffen nicht ein, so dass es keine Massenkeilerei zu beklagen oder zu bejubeln gab – je nach Standpunkt.

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Drei Runden mit dem Schwert

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Faustkampf

Als der Jarl von Vakur Schild um Schild verlor, gab es nur noch Jubel von Fjellandsbyer Seite und das eine oder andere Grinsen. Sigurd bewahrte seine Neutralität, was auch seiner Aufgabe entsprach und mit ihm alle Helvegener. Einzig Lovis hatte Mühe ihre Miene unberührt wirken zu lassen, als zum Schluss auch noch Byrons Faust voll in Arnes Gesicht krachte. Als wäre die Niederlage nicht schon niedrig genug gewesen, aber die Götter waren eben manchmal auch grausam.

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Der Holmgang zahlte sich aber in jedem Fall aus: Ein unterhaltsamer Kampf, ein klares Urteil der Götter und ein ausgedehntes Besäufnis in der Langhalle führten ziemlich rasch zu einer Versöhnung der beiden Streithähne.

Leider brauch mitten in den neu gewonnen Frieden und die ausgelassene Stimmung das Brüllen eines Kur. Jeder waffenfähige Nordmann ließ sofort das Methorn fallen und griff zum Schwert. Auch einige mutige Weiber standen den Kerlen bei, aber der eigentliche Kurtöter des Abends wurde Braska von einem Clan namens Valhalla.

Der Kur ist tot! Gut, wir müssen gestehen, es war womöglich noch ein junger Kur, aber es tat trotzdem gut ihn im eigenen Blute liegen zu sehen. Braska machte Sigurd dem Pelz der Bestie zum Geschenk, was besonders Lovis ziemlich für den fremden Krieger einnahm. Solche Großzügigkeit schindet Eindruck. Natürlich wurde auch sonst von dem Biest nichts vergeudet, sondern alles einer passenden Verwendung zugeführt.

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In dem ganzen Tohuwabohu hatte Armari ein Diebin gestellt, die sich mit einem getöteten Lamm davonstehlen wollte. Die Frau war allein und wirkte verzweifelt, aber natürlich schützt einen Verzweiflung nicht vor einer gerechten Strafen, wenn man sich am Eigentum eines Nordclans vergreift.

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Da Sigurd vom Kampf mit dem Kur noch verwundet war und Yorics Bein ihm zu schaffen machte, verkündete Lovis das von Sigurd getroffene Urteil am nächsten Abend: Versklavung.

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Interessanterweise fiel ihr da plötzlich ein, dass sie doch in der letzten Nacht, die sie angekettet in der Halle verbracht hatte, etwas erfahren haben wollte, das Helvegen vor einer drohenden Gefahr zu bewahren vermochte. Lovis war skeptisch, versprach ihr aber Sigurd davon zu berichten und ließ das diebische Weib wieder anketten, damit sie am nächsten Tag erneut vorgeführt werden konnte.

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