Sie tröpfelten langsam ein, hatten sich mit bloßen Händen den Weg aus der Halle durch Schnee und Geröllmassen gegraben. Zuerst kamen Jarl Arne und Lulah, die Händlern. Dann Thao. Dann Saphira und Cortie. Bei Anbruch des folgenden Tages waren sie noch einmal dorthin gereist, wo einst die Siedlung der Vakur stand. Nun war fast alles dort begraben unter Schnee, Eis und Felsen.

Eine gewaltige Lawine hatte den Clan der Vakur heimgesucht und alles vernichtet, was sie sich in mühevoller Arbeit erschaffen hatten. Doch damit nicht genug, unter den geborgenen Toten fanden sich ausgerechnet Elinor und Vena.

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Die Toten brachte das Suchkommando nach Helvegen um sie von dort aus würdevoll auf ihre letzte Reise zu schicken. Einige Vorräte konnten auch noch geboren werden, aber der Verlust war groß und er schmerzte. Am tiefsten war der Schmerz über den Tod der beiden Weiber, die den Clan bisher in seinem Innersten zusammengehalten hatten.

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Jarl Arne und Thao finden würdige Worte

Entsprechend viele hatten sich versammelt, als man die reglosen Leiber hinaus trug auf die Ebene und sie vorsichtig auf den Holzstapeln ablegte. Von Herzen kamen die Gaben, die man ihnen mitgab in die alles verzehrenden Flammen.

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Vakur, Helvegen und Fjellandsby standen zusammen. Bis der Wind allmählich die Asche davontrug. Düstere Tage lagen hinter ihnen allen, doch es würden neue Morgende dämmern und von helleren Tagen künden. Denn die Zeit heilte alle Wunden.

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