Der Sommer vergeht

Der Sommer hatte einiges an Schrecken für die Helvegener bereit gehalten, das insgesamt wohl auf die Rache einiger Kurii zurückzuführen gewesen war. Um gegen den Ansturm der Bestien gewappnet zu sein, hatte Helvegen nicht nur auf die nordischen Clans zurückgegriffen, sondern auch eine Art Bündnis mit den Arquana geschlossen, deren En ihnen auf einer Versteigerung in Belnend als Bond in die Fänge geraten war. So hatte man gute Verhandlungspositionen. Dass die Kurii intelligenter als allgemein angenommen waren, hatte sich seit dem letzten Winter schon herumgesprochen, dass große Teile ihrer Technologien noch unerforscht waren, dies hatte Helvegen diesen Sommer zu spüren bekommen. Noch immer lag eines der unheimlichen metallenen Kästchen mit dem leuchtenden Glaspunkt oben unter einem Busch begraben, damit es nicht noch mehr Unheil anrichten konnte.

Übermütig vom Sieg verweigerte Jarl Sigurd den Arquana die Rückgabe des Beutels mit dem Silber, das als Pfand zurückgelassen worden war. Diese schworen Rache, doch bevor es soweit kam, gelangte schon die nächste Kriegsmeldung nach Helvegen: Erneut schien die Fehde zwischen Belnend und Fensalir aufgebrochen zu sein, nachdem sie offentlicht nie mehr richtig verheilt war. Besonders Lovis begann um die ertragreichen Handelsbeziehungen mit dem Süden zu fürchten und geriet ins Grübeln darüber, ob die anderen Clans keine Ernten einzubringen hatten in diesen Tagen. Immerhin liebten es die Götter nicht, wenn man ihre Gaben auf den Feldern und Äckern verfaulen ließ. Noch etwas gefielt Lovis nicht. Es war ihr Wort, dass sie den Arquana gegeben hatte und Sigurd hatte es gebrochen. Das nagte Nacht für Nacht an ihr und ließ sich auch nicht wie üblich mit seinem Charme und einem leidenschaftlichen Kuss fortzaubern.

Während die anderen ihre Gedanken auf das Thema Belnend konzentrierten, kreisten ihre Gedanken um das gebrochene Wort. Der Beutel mit dem Silber lag wohl verwahrt in ihrer Vorratskammer, aber sie konnte dem Glanz der Münzen – anders als sonst – keine Freude abgewinnen.

Die Ernte war in vollem Gange und eigentlich war Lovis unabkömmlich, denn wie jeder wusste, machte sich sofort Müßiggang breit, wenn das Jarlsweib nicht alle Arbeiten sorgsam überwachte. Andererseits gab es etwas zu regeln, das Lovis so nicht auf sich sitzen lassen konnte. So erzählte sie etwas von dringenden Familienangelegenheiten in Victoria, wohin Lucia vermutlich nach ihrer Befreiung aus Lydius zurückgekehrt war. In der kommenden Hand würde Lovis die Abwesenheit von Sigurd, der etwas bei seinem Onkel zu regeln hatte, nutzen und ihre Angelegenheiten in Ordnung bringen. Das war jedenfalls der Plan.

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Ein Sommer in Bildern mit kurzen Kommentaren:

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Lovis steuert das Floß, mit dem die Gefährtin abgeholt werden soll

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Zumindest kommt sie bis zur Fischerhütte, wo Sjard dann übernimmt

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Yoric wartet schon auf Jale

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Auf den Runenberg

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Gäste aus dem Süden

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Platzweihe

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Jale übergibt Yoric das Schwert, das fortan die Familie schützen soll. Yoric übergibt Jale ein Schwer zur Aufbewahrung für ihren erstgeborenen Sohn.

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Übergabe der Ringe

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Nachdem kein Ring zu Boden gefallen ist, sind die Gefährten vereint in einem Kuss.

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Feierlichkeiten in der Halle

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Die Natur sendet unterdessen merkwürdige Zeichen

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Zwei tote Wale werden angeschwemmt

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und von den Helvegenern verbrannt.

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Das Orakel sieht großes Unheil und fordert Yoric auf, es in die Wälder zu bringen.

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Alles Unheil scheint von dem Waldstück auszugehen, wo die alte Halle abbrannte. Auch die Tiere des Waldes zeigen Zeichen von Wahnsinn.

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Die Kurii präsentieren ihre Forderungen.

 

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Die Männer und die Schildmaid dringen weiter in die Höhle vor, von der das Unheil ausgeht.

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Die eingeschlossenen Sleens in der Höhle sind nicht nur ungewöhnlich groß, sondern auch angriffslustig und sehr hungrig.

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Und dort findet sich eines dieser Kästchen und gibt Geräusche von sich.

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Sigurd und Lovis bei den Arquanas um letzte Absprachen vor dem Kur-Angriff zu machen

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Die En der Waldweiber mit einem Sklaven

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Sogar Becher haben die…

 

 

 

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