Jorund und Calla wurden an einem der letzten Tage verbunden, an denen die Bäume in den Wäldern noch buntes Laub trugen. In Helvegen hatte nun so gut wie jeder einen gefunden, zu dem er bei eisiger Kälte unters Fell kriechen konnte und die wenigen, bei denen es nicht so war, würden mit einer Bond vorlieb nehmen müssen oder sich an dem Gedanken erfreuen, dass die Wärme zurückkehren würde, irgendwann im nächsten Jahr.

Lovis hatte den Runenberg gemeinsam mit Gyda geschmückt, die sich nach wie vor große Mühe gab, folgsamer und freundlicher zu sein. Gelb, Orange, Rot und sattes Grün überwogen, denn draußen in der Natur war kaum mehr anderes zu finden.

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Taara, die nach einer Operation noch nicht wieder laufen durfte, ließ sich von ihrem Gefährten, dem Schmied, auf den Runenberg tragen, damit sie anwesend sein konnte.

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Sigurd war – wie meistens – als erster auf den Runenberg um einen Moment stille Zwiesprache mit den Göttern zu halten.

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Callas Schönheit, die sich nicht nur auf ihre äußere Erscheinung beschränkte, sondern auch durch ihr angenehmes Wesen ausstrahlte,  hatte nicht nur Jorund beeindruckt. Als sie an Sjards Arm auf den Berg geführt wird, geht ein leises Raunen durch die Gruppe der Versammelten.

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Der Tausch der Schwerter geht reibungslos vonstatten.

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Und auch beim Ringtausch fällt kein Ring zu Boden.

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Als beide ihren Schwur geleistet haben, geht es endlich an den ersten Kuss, der nicht vor den Augen des misstrauischen Jarlsweibes verborgen bleiben muss.

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In der Halle drängen sich die Feiernden.

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Es herrscht ausgelassene Stimmung und Geschenke werden übergeben.

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Unvermeidbar das Schlemmen und Saufen bei einer Gefährtenschaft.

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Calla und Jorund, endlich vereint vor gefüllten Tellern und Schalen.

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Der ein oder andere hat zwar noch schlimme Kopfschmerzen vom Besäufnis des Vorabends unter den Kerlen, aber auch an jendem Abend wurde derart gebechert, dass manche zu berichten wissen, dass Lovis sogar auf der Bank gestanden haben soll, um einen Fremden davon zu überzeugen, dass sie wirklich ein Weib ist.

 

 

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