Reiserouten nach Helvegen

Unser Landepunkt befindet sich auf einem Schiff draußen im Fjord, von dort aus kann man entweder an die Anlegestelle (Docks) weiter oder man entscheidet sich für Ankunft auf dem Landweg (Felsentor). Bitte beachtet bei eurer Anreise, dass es kalt ist in Helvegen. Wir freuen uns über Besucher, die dieser Tatsache Rechnung tragen und mit warmer Kleidung zum Stimmungsbild beitragen.

Leben in der Kälte

Nicht viel von Menschen bewohntes Gebiet liegt noch nördlicher als Helvegen. Die mächtigen Spitzen der Hrimgar Berge zeichnen eisige Muster in den Horizont. Vom Fjord her treibt der Wind die nasskalte Luft hinein ins Land, bläst sich manches Mal zu einem Sturm auf, der sich tobend an den strohgedeckten Dächern, den hölzernen Wänden und Türen verbeißt , die dem kargen felsigen Land trotzen und zu Helvegen gehören, dem Dorf, dessen Siedler mit ihren Drachenbooten Strangfyorthe getrotzt hatten, der starken Strömung, nach der sie den Fjord einst benannt hatten.

Plündern, Rauben und Handel

Der Clan lebt vor allem vom Plündern und Rauben in südlicheren Gefilden und nicht vom Fischfang allein und noch viel weniger von dem spärlichen Ackerbau, den das felsige Land und der sehr kurze Sommer zulassen. So sind die Männer erfahrene Bootsbauer und Navigatoren, mit allen Wassern der Thassa gewaschene Seeleute und unerbittliche Gegner im Kampf.

Den Handel mit Fellen und Bernstein überlassen sie vor allem ihren Frauen, die in Zeiten ausgedehnter Plünderfahrten allein für das Dorf verantwortlich sind. Mit diesem hohen Maß an Verantwortung ist das Maß an Freiheit für die freien Frauen von Helvegen höher als in den zentralen und südlichen Regionen Gors und dennoch besteht auch in Helvegen kein Zweifel, dass ein Weib einem Mann zu gehorchen hat, vor allem, wenn sie vor den Göttern oder innerhalb der Familie miteinander verbunden sind. Für gravierende Fehltritte droht einem Weib der Bondkreis, Sklaven kommen jedoch vor allem aus dem Süden und als Beute von Raubzügen nach Helvegen und dienen fortan als Arbeitskräfte. Auch die alte Tradition den Göttern gelegentlich einen Sklaven zu opfern, hat man in Helvegen noch nicht ganz abgelegt.

Die hohe Gunst des Gastrechts und besondere Traditionen

Fremde in Helvegen tun gut daran, den Jarl von ihrem Nutzen zu überzeugen, damit er ihnen offiziell das Gastrecht zuspricht. Kann der Grund ihrer Anwesenheit nicht überzeugen, gibt es in Helvegen eine besondere Tradition, die “Schneller als der Bogen” genannt wird und die den Fremden günstigenfalls um sein Hab und Gut und schlimmstenfalls um sein Leben bringt.

Aufgelesene Bonds beansprucht Helvegen ausnahmslos und ohne Frist für den Clan. Die einzige Möglichkeit seine Bond zurückzuerhalten ist ein Kampf Mann gegen Mann.

Frauen aus dem Süden gelten vor allem als Beute und potentielle Bond. So sind sie besonders gut beraten in Begleitung zu reisen oder einen guten Grund ihr eigen zu nennen, warum sie dem Clan als freie Frau von größerem Nutzen sein können. Helvegen akzeptiert auf seinem Territorium keine südlichen Traditionen. Dazu gehört auch die Verschleierung von Frauen.

Runenpriester, Seherinnen und die Götter der Nordens

Der Glaube an die nordischen Götter ist in Helvegen tief verankert. Runenpriester sind ausschließlich männlich. Seherinnen*, auch Völvas genannt, sind jedoch verbreitet und zugleich oft auch heilkundig, weshalb sie ein hohes Ansehen genießen. Dieses hohe Ansehen hat den Nachteil, dass ein Jarl sie selten freiwillig ziehen lässt. Die Versklavung einer für den Clan wichtigen Seherin liegt in Helvegen im Rahmen des Möglichen, wenn der Jarl es für notwendig befindet.

Fremde tun gut daran, ihren Glauben an die Priesterkönige nicht offen kundzutun. Die Menschen von Helvegen sind weder offen gegenüber fremdem Glauben, noch bekannt für ihre Toleranz.

*Einige Eigenarten von Helvegen betrachten wir als nicht buchgetreu, sondern als entwickelte Besonderheiten im goreanischen Setting. Teilweise entstammen diese dem Wissen über die Kultur der Wikinger oder es sind Mischformen entstanden.

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